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Arbeitslosengeld

Laut der Bestimmung nach § 120 Abs.2 SGB III  sollen Studierende weitestgehend von Leistungen der Arbeitsagentur fern gehalten werden. Diese lautet:

Abs 2: "Bei Schülern oder Studenten einer Schule, Hochschule oder sonstigen Ausbildungsstätte wird vermutet, dass sie nur versicherungsfreie Beschäftigungen ausüben können. Die Vermutung ist widerlegt, wenn der Schüler oder Student darlegt und nachweist, daß der Ausbildungsgang die Ausübung einer versicherungspflichtigen, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassenden Beschäftigung bei ordnungsgemäßer Erfüllung der in den Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen vorgeschriebenen Anforderungen zuläßt."

Wer keine versicherungspflichtige Arbeit annehmen kann, gilt nicht als arbeitslos und kann somit auch keine Leistungen beziehen. Sofern ein Anspruch auf Leistungen von der Arbeitsagentur aber grundsätzlich vorliegt, lohnt sich eine genaue Prüfung. 

Die Anwartschaftszeit hat erfüllt, wer innerhalb der letzten drei Jahre vor der Arbeitslosmeldung 360 Kalendertage arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt war. Das Arbeitslosengeld richtet sich nach dem zuletzt erzielten Nettoentgelt und liegt bei 60 % oder 67 %. Siehe auch die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit: was? wie viel? wer? Finanzielle Hilfen der Bundesagentur auf einen Blick  

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